Willkommen beim Corps Frisia Göttingen!

Wir sind eine Studentenverbindung in Göttingen – genauer gesagt ein Corps [koːr]. Was ist ein Corps überhaupt? Das hier in aller Kürze zu erklären, würde den Rahmen sprengen (weiter unten findest Du jedoch ein kurzes Infovideo). Wir möchten Dich aber einladen, Dir unser Corps und uns selbst einmal vorzustellen, Dir die Stadt sowie Universität zu zeigen oder Dich in Deiner Studienwahl oder im Studium selbst zu unterstützen. Um Deine Unterbringung bei Deinem Aufenthalt in Göttingen kümmern wir uns selbstverständlich. Schau Dich auf unserer Seite ruhig einmal um und zögere nicht, uns zu kontaktieren!

Im Folgenden möchten wir Dir einige Fragen beantworten, die Du Dir womöglich in diesem Moment – vielleicht aber auch schon seit längerem – stellst bzw. gestellt hast:


Was ist überhaupt ein 'Corps'?
Conventsprinzip
Das Wort Corps [koːr] bedeutet zunächst einmal lediglich „Körperschaft“ (franz.). Corps sind demokratisch organisiert und politisch sowie konfessionell neutral. Nationalität, Hautfarbe oder Herkunft eines Menschen ist für Corps nicht relevant, was zählt ist der Charakter. Alle Angelegenheiten, die das Corps- und Zusammenleben betreffen, werden in Eigenverantwortung auf sog. Conventen besprochen. Die Toleranz des Corpsstudenten lässt dabei dem Andersdenkenden seine Freiheit und respektiert dessen Meinung, solange sich diese im Einklang mit unserem freiheitlich-demokratischen Wertesystem befinden.
Um in aller Kürze einen Eindruck zu gewinnen, schau Dir gern einmal folgendes Video an:


Warum sollte ich beim Corps Frisia Mitglied werden?
Wir sind eine einzigartige Gemeinschaft, die über die Zeit des Studiums hinaus in Freundschaft verbunden bleibt – darauf ist auch in schnelllebigen Zeiten immer Verlass. Unsere Alten Herren sind auf der ganzen Welt verteilt und bilden gemeinsam mit unserem Dachverband, dem WSC, ein globales Netzwerk aus Akademikern, die in verschiedensten Branchen tätig sind. Dies bietet immer private als auch berufliche Anlaufspunkte. Auch in schwierigen Zeiten wie der Coronapandemie bieten wir jungen Studenten Unterstützung für einen erfolgreichen und ebenso freudigen Start ins Studium – sei es durch Lerngruppen in unserer Bibliothek, Expertise durch Vorträge, Veranstaltungen, Ausflüge oder dem komfortablen Wohnen auf dem Corpshaus. Jeder, der also Spaß daran hat, mit anderen zusammen zu lernen, zu feiern und sich durch die Übernahme von Aufgaben und Verantwortung in der Organisation von Veranstaltungen, Fahrten, Vorträgen o.ä. weiter zu entwickeln, kann dies bei uns finden.

Wie werde ich Mitglied?
Jeder Student, der an der Georg-August-Universität oder einer anderen wissenschaftlichen Hochschule in Göttingen immatrikuliert ist, kann Mitglied werden. Dazu äußerst er einen entsprechenden Wunsch, über den eine interne Abstimmung befindet. Natürlich ist es wichtig, dass man sich erst einmal kennenlernt und gut versteht. Nach erfolgter vorläufiger Aufnahme beginnt somit die Zeit des einander Kennenlernens – eine Zeit auf Probe für beide Seiten. Dabei stehen die gegenseitige Achtung, Respekt und der freundschaftliche Umgang miteinander im Vordergrund.

Was bedeutet es, bei Euch 'aktiv' zu sein?
Lebensbundprinzip
Neben dem Studium und dem Freundeskreis, der sich dadurch bei jedem bildet, sind wir ein besonderer, fester Zusammenschluss von Freunden, der ein Leben lang miteinander verbunden bleibt. Unserer Überzeugung nach funktioniert eine erfolgreiche Gemeinschaft wie unsere nicht durch Zwang, sondern durch freiwilliges und pflichtbewusstes Handeln. Nur so schaffen wir eine Atmosphäre von verlässlichem Miteinander und Solidarität. Der Anspruch etwas zu leisten, dem Ruhigen oder Unterlegenen den Rücken zu stärken und ein fairer Umgang sind unsere Ideale. Die Friesengemeinschaft zu erhalten und zu stärken ist uns ein ständiges Anliegen. Demokratische Debattenkultur und Regelung des Zusammenlebens durch soziale Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Kreativität und Organisationsführung sind dabei immer wieder gefragt. Auf der Basis des freiwilligen Engagements kann sich das Mitglied in Diskussionen einbringen und so aktiv ein Thema, das ihm am Herzen liegt, anpacken und gestalten. Aus freien Stücken sich für die Gemeinschaft zu engagieren und verantwortlich handeln, indem man im Corps ein Amt ausübt, beweist Charakterstärke und bereitet einen jungen Menschen ideal für spätere Lebensaufgaben vor.

Was erwartet Ihr von Euren Mitgliedern und was macht Euch aus?
Wir erwarten Aufgeschlossenheit, eine starke Persönlichkeit, Engagement und den Anspruch, besser zu sein als der Durchschnitt – das macht uns Göttinger Friesen aus. Als angehende Akademiker erwarten wir Einsatz im Studium sowie dessen erfolgreichen Abschluss; Engagement, wenn es um die Organisation von Veranstaltungen geht; gegenseitige Achtung und Toleranz; das Einstehen füreinander und die Übernahme von Verantwortung für sich und für andere. Leistung, Einsatz und Führung gehören ebenso dazu wie Feste, Partys und gemeinsame kulturelle Unternehmungen. Der erfolgreiche Abschluss des Studiums ist unser vorderstes und wichtigstes Ziel. Aufrichtigkeit, Verlässlichkeit sowie entsprechende Umgangsformen betrachten wir als selbstverständlich.

Welche Werte vertretet Ihr?
Freundschaftsprinzip
Gerade in persönlich schwierigen Zeiten unterstützen wir uns gegenseitig, bauen uns wieder auf und helfen einander auch über Generationen hinweg. Vertrauen und Ehrlichkeit sind für einen lebenslangen Zusammenhalt unerlässliche Werte, die sich beim Corps Frisia mit über 200-jähriger Tradition bewährt haben. So investieren wir langfristig in die Zukunft und sehen die prägenden Jahre der Studentenzeit als wichtige Lernphase fürs Leben. Spaß, Neckereien, vielseitige Geselligkeit machen wie auch Hilfsbereitschaft und Courage für uns die Freundschaft aus, die wir untereinander pflegen. 

Toleranzprinzip
Ein freier Friese zu sein, bedeutet zudem, tolerant zu sein und die Freiheit des Nächsten zu respektieren. Diese Einstellung ist das Fundament eines jeden Corps. Das bedeutet in erster Linie, andere Menschen und deren Einstellung zu achten. So verstehen wir es als corpsstudentische Gemeinschaft, dass es bei uns keine Rolle spielt, welche politische oder religiöse Auffassung Du vertrittst, welche Hautfarbe Du hast oder woher Du kommst.  In unserem Wertekanon haben jedoch Radikalität und Extremismus ausdrücklich keinen Platz. Wir folgen diesem Prinzip im Corps lebhaft auf dem Convent, unserem höchsten Gremium, welches durch demokratischen Mehrheitsentscheid und sachliche Debatten Entscheidungen trifft. Jedes Mitglied kann sich in diesen Prozess einbringen und seine individuellen Interessen vertreten und für diese streiten.

Tradition
Die Geschichte der deutschen Studentenverbindungen und die unserer lieben Frisia reicht über 200 Jahre zurück. Sie haben dabei stets das universitäre Leben einer Stadt mitgeprägt. Als Teil dieser Geschichte leben wir Tradition und behandeln diese nicht wie kalte Asche, sondern wie ein lebendiges Feuer, das an die nächste Generation weitergegeben wird. Die Geschichte des Corps Frisia zeigt, dass in dem Grundgerüst unserer Gemeinschaft immer wieder neue Entwicklungen stattfanden und mit fortschrittlichen Ideen Tradition langfristig Erfolg hat. Tradition ist für uns ein Prozess, Erfahrungen und erprobte Werte kontinuierlich zu optimieren. So sind unsere Farben blau-rot-schwarz oder das akademische Fechten auch nicht vom Himmel gefallen, sondern zu einem Teil der jahrhundertealten Kultur unseres Corps verschmolzen. (Fehl-) Interpretationen über uns täuschen dabei nicht über das Erfolgskonzept unserer erhaltenswerten Gemeinschaft hinweg, welche durch alle Widrigkeiten und Wirren der Zeitgeschichte seit 1811 Bestand hat. Jeder, der neu zu uns stößt, kann das Corps mitprägen und dabei auf den Erfahrungsschatz der Älteren zurückgreifen.

Was hat es mit dem Fechten auf sich?
Wir als Corps Frisia sind wie alle Weinheimer Corps eine schlagende Verbindung. Unserer Satzung nach muss jedes Mitglied eine Fuchsen- und eine Burschenpartie fechten, insgesamt sich also zweimal der Mensur stellen.
Wir bilden uns als Corpsstudenten auf das Fechten nichts ein und es ist am Ende nur ein kleiner Teil unseres vielfältigen Corpslebens. Wir trainieren regelmäßig auf dem Paukboden, um uns professionell auf die Mensur vorzubereiten. Jeder hat diese Prüfung zu absolvieren, was unseren Zusammenhalt untereinander stärkt, viel Freude mit sich bringt und im Kern uns von Jung bis Alt alle verbindet. Es ist der von uns ausgelebte Sport.
Diese Tradition des Fechtens hat ihren Ursprung Mitte des 16. Jahrhunderts als Studenten zum Zwecke der Selbstverteidigung auf dem Weg aus der Heimat zum Studienort das Führen von Waffen erlaubt war. Seitdem ist das akademische Fechten ein wesentlicher Bestandteil eines jeden Corps. Die Wissensweitergabe erfolgt dabei stets durch ältere Corpsbrüder innerhalb des Corps. Heute hat die Praxis jedoch nichts mehr mit Duellen, Gefährlichkeit und Prahlerei mit Schmissen zu tun, sondern vielmehr mit persönlicher Charakterfestigung. Die Mensur fördert ähnlich wie andere Herausforderungen die Entschlossenheit und Standhaftigkeit jedes Einzelnen und trägt erfahrungsgemäß immens zur Stärkung des inneren Zusammenhalts und zur Freundschaft der Corpsbrüder untereinander bei. Durch diese Prüfung öffnet sich der Zugang zur lebenslangen Gemeinschaft und schützt diese vor bloßen Mitläufern.

Ihr seid doch bestimmt alle 'rechts', oder?
Diese Annahme ist völlig falsch und widerspricht unserem Selbstverständnis und all unseren Prinzipien, welche wir als Corps seit über 200 Jahren aktiv leben. Wir distanzieren uns klar von jeder „rechter politischer“ Gesinnung wie auch generell jedwedem radikalen Gedankengut. Extremismus, Ausgrenzung, Hass, Hetze und Intoleranz konterkarieren die Werte eines freien Friesen und haben bei uns keinen Platz. Bei uns spielt es keine Rolle, welche Hautfarbe Du hast, welcher Konfession Du angehörst, welche Staatsbürgerschaft Du besitzt oder welche sexuelle Orientierung Du hast. Leider werden Leider werden alle Studentenverbindungen ungeachtet ihrer Prinzipien immer wieder in einen Topf geworfen. Häufig werden dann Begriffe wie Burschenschaft und Studentenverbindung miteinander vermischt oder „pflichtschlagende Verbindungen“ werden automatisch als radikal und politisch dargestellt. Dem möchten wir uns klar entgegenstellen und trotz einiger schwarzer Schafe im Verbindungswesen ein positives Beispiel in der breiten Landschaft der Verbindungswelt sein.

Ihr seid doch bestimmt nur am Saufen, oder?
Examensprinzip
Dieser Befürchtung können wir ein klares Nein entgegnen. Während heutzutage fast jeder Dritte sein Studium abbricht, haben wir bei uns eine 100%ige Examensquote, worauf wir sehr stolz sind. Das wäre natürlich nicht machbar, würden wir die ganze Zeit nur dem Alkohol frönen. Insbesondere während der Klausurenphase ist Alkohol bei uns vermutlich stärker tabu als bei den meisten nicht-korporierten Studierenden. Tatsächlich trinken wir im Durchschnitt nicht mehr als andere in ihrem Studentenleben – vielleicht nur etwas schneller. Der Semesteralltag ließe sich gar nicht bestreiten, wäre dieser Vorwurf wahr. Ausgelassenes Feiern, jugendlichen Leichtsinn und Übermut hat jeder in Selbstverantwortung in Einklang zu bringen mit seinem Alltag und seinen Leistungen im Studium.

Was bedeuten eigentlich die ganzen seltsamen Begrifflichkeiten?

A Alter Herr (AH)
Corpsmitglied, das sein Studium abgeschlossen hat und sich bereits im Berufsleben befindet, Mitglied im Altherrenverein (AHV) seines Corps

C

Charge
Vorstandsamt der studentischen Mitglieder.

Chargierter
Inhaber einer Charge.

Comment
(frz. für „Wie“) Studentisches Regelwerk, das von einem zuständigen Gremium (siehe „Corpsburschen-Convent“, „Senioren-Convent“) demokratisch beschlossen wird und in seinem Gültigkeitsbereich für Corpsstudenten verbindlich ist

Consenior
Zweiter „Chargierter“ (stellvertretender Vorsitzender) eines aktiven Corps, also der studierenden Mitglieder, wird vom „Corpsburschen-Convent“ aus dem Kreise der „Corpsburschen“ gewählt, zuständig für Fechtangelegenheiten („Mensur“) und gesellschaftliche Veranstaltungen

Corps
(frz. für Körper, Gesamtheit) Besonders alte Studentenverbindungen, die farbentragend, pflichtschlagend, konfessionell ungebunden und unpolitisch sind.

Corpsbruder
Bezeichnung und Anrede für ein anderes Mitglied des jeweils eigenen Corps, Corpsbrüder duzen sich untereinander grundsätzlich, unabhängig von Lebensalter und Lebensstellung

Corpsbursche (CB)
Nach der Probezeit als „Fuchs“ endgültig in das „engere Corps recipierter“ (lebenslang aufgenommener) Corpsstudent

Corpsburschen-Convent (CC)
Gremium der aktiven, also noch studierenden Corpsmitglieder, in dem über die Angelegenheiten des Corps nach basisdemokratischen Gesichtspunkten Beschlüsse getroffen werden, im CC werden zum Beispiel auch die „Chargierten“ gewählt

Corpsstudent
Bezeichnung für ein Mitglied eines Corps, auch nach Abschluss des Studiums (siehe „Alter Herr“)

Couleur
Gesamtheit der farbigen Abzeichen eines Corps, wichtigste Bestandteile sind das um die Brust getragene Band und die Mütze

F Fuchs (F)
Corpsmitglied in der ein oder zwei Semester dauernden Probezeit, nach erfolgreichem Bestehen dieser Bewährungsphase wird der junge Student als „Corpsbursche“ „recipiert“

Fuchsmajor (FM)
Erfahrenes Corpsmitglied, das für die Betreuung und Ausbildung der „Füchse“ (Neumitglieder) zuständig ist, wird vom „Corpsburschen-Convent“ aus dem Kreise der „Corpsburschen“ gewählt

I Inaktiver Corpsbursche (iaCB)
„Corpsbursche“, der seine Verpflichtungen gegenüber seinem aktiven Corps erfüllt hat und sich jetzt intensiver auf sein Studium und sein Examen konzentrieren kann und soll, nach dem Examen werden inaktive Corpsburschen zu „Alten Herren“

K Kösener Senioren-Convents-Verband (KSCV)
Dachverband von rund 100 Corps in Deutschland, Österreich und der Schweiz, vereint hauptsächlich Corps an traditionellen Universitäten, Tagungsort ist Bad Kösen an der Saale

Kommers
Feierliche Festveranstaltung zu besonderen Anlässen, formeller als eine „Kneipe“

Kommersbuch
Studentisches Liederbuch zum Singen auf einer „Kneipe“ oder einem „Kommers“

Kommerslied
Traditionelles studentisches Lied, das hauptsächlich auf einer „Kneipe“ oder einem „Kommers“ gesungen wird

Kneipe
Studentische Veranstaltung zu den verschiedensten Anlässen, weniger feierlich als ein „Kommers“, aber mit formeller Struktur, es wird Bier getrunken, dazu werden „Kommerslieder“ gesungen und Reden gehalten.

L Landesvater
Auf das 18. Jahrhundert zurückgehendes Ritual zur Bekräftigung der gegenseitigen Freundschaft, zu den Klängen eines Liedes werden dabei die Mützen der Teilnehmer mit der Klinge einer Fechtwaffe durchbohrt, ursprünglich zur Huldigung an den Landesvater

M Mensur
Studentisches Fechten mit scharfen Waffen und umfangreichen Schutzvorkehrungen, verpflichtend für jeden Corpsstudenten

R Reception
Feierliche Aufnahme in den „engeren Corpsverband“ nach Ablauf der „Fuchsen“-Zeit

S Salamander / Schoppensalamander
Besonders feierliche Form des Zutrinkens auf einer „Kneipe“ oder einem „Kommers“, besteht aus dem gemeinsamen Trinken, dem gemeinsamen Klappern der Trinkgefäße auf dem Tisch und dem synchronen Aufsetzen der Gläser, durchgeführt zur Ehrung von Gästen

Senior
Erster „Chargierter“ (Vorsitzender) eines aktiven Corps, also der studierenden Mitglieder, wird vom „Corpsburschen-Convent“ aus dem Kreise der „Corpsburschen“ gewählt

Senioren-Convent (SC)
Gemeinsames Gremium der Corps an einem Hochschulort zur Regelung gemeinsamer Fragen, regelmäßiges Treffen der „Senioren“

Schmollis
Vorgang zum Anbieten des „Du“ unter „Corpsstudenten“, die keine „Corpsbrüder“ sind, wird in der Regel mit dem Trinken eines Glases Bier bekräftigt

Subsenior
Heutzutage nicht mehr so weit verbreiteter Ausdruck für den dritten „Chargierten“ (2. stellvertretenden Vorsitzenden) eines aktiven Corps, also der studierenden Mitglieder, wird vom „Corpsburschen-Convent“ aus dem Kreise der „Corpsburschen“ gewählt, zuständig für schriftliche Angelegenheiten (Protokolle, Korrespondenz) und oft auch für die Kasse

Stiftungsfest
Meist größtes Fest im Jahresprogramm eines Corps, dient als Feier der eigenen Gründung („Stiftung“), findet unabhängig vom Gründungsdatum meist im Sommersemester statt

W Weinheimer Senioren-Convent (WSC)
Dachverband von über 60 Corps in Deutschland, vereint hauptsächlich Corps an technischen und anderen früher fachgebundenen Universitäten, Tagungsort ist Weinheim an der Bergstraße


Otto von Bismarck...ich würde, wenn ich heute wieder auf die Universität käme, auch heute noch in ein Corps gehen... Kein anderes Band hält so fest wie dieses.